Amazon: Nicht nur Bücher und Smartphones

Egal ob Smartphones oder Kleidung. Wer Waren online beziehen möchte, der stößt immer wieder auf Amazon. Inzwischen baut der US-Konzern seine Position weiter aus.

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Egal ob am PC, Tablet oder Smartphone: Immer mehr Leute entscheiden sich zum Onlinekauf. 2017 konnte Amazon fast die Hälfte (47 Prozent) der Umsätze im Onlinehandel für sich verbuchen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Handelsverbandes Deutschland (HDE), wie der Verband in seinem „Online-Monitor 2018“ berichtet.

Amazon Market Place

Der Grund für den Erfolg des US-Konzerns ist laut Experten die immer größere Rolle der Amazon Marketplace. Hier können auch andere Händler ihre Produkte verkaufen. Und das nehmen die Kunden dankend an. Smartphones wie der iPhone, Galaxy S9 oder auch Geräte von Huawei, hier findet man so ziemlich alles.

Allein auf den Marketplace entfielen im vergangenen Jahr ein Viertel der gesamten deutschen E-Commerce-Umsätze. Die Umsätze der Marketplace stiegen im vergangenen Jahr 2,1 Milliarden Euro. Gleichzeitig erhöhte Amazon selbst seinen Handelsumsatz „nur“ um 1,1 Millarden Euro.

Smartphones und mehr auf Amazon
Auch in Zukunft dürften immer mehr Menschen Smartphones und Co. auf Online-Plattformen wie Amazon beziehen. Der Siegeszug des Online-Handels dürfte daher nicht so schnell nicht zu Ende sein. Für dieses Jahr wird eine Anstieg des Umsatzes im E-Commerce um knapp zehn Prozent azf 53, 6 Milliarden Euro erwartet.
Amazon wurde 1994 in einer Garage an der amerikanischen Westküste als digitaler Buchhandel gegründet. Gründer Jeff Bezos soll die ersten Bücher noch selbst ausgeliefert haben. Seither befindet sich das US-Unternehmen stetig im Wachstum. Das Unternehmen hatte zuletzt 2007 den Buchhandel umgekrempelt, in dem es das Lesegerät Kindle auf den Markt führte.

Seit 1998 ist Amazon auch mit einer deutschsprachigen Seite aktiv. Neben Smartphones und andere Technik, Bücher und vielem anderen ist das US-Unternehmen zuletzt mit der Übernahme von Whole Foods auch zum Lebensmittelhändler geworden. Inzwischen macht das Onlinegeschäft knapp zehn Prozent des gesamten Handels in Deutschland aus.

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