Die EU Kommission ruft eine Kinder-Smartwatch zurück!

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Die EU Kommission ruft die Kinder-Smartwatch von Enox Safe-KID-One zurück. Diese hat eine große Sicherheitslücke gezeigt und soll mit einer App, die eigentlich für den Schutz der Kinder gedacht ist, nun das Gegenteil bewiesen.

Was wird mit so einer Kinder-Smartwatch ermöglicht?

Manche Eltern kaufen ihren Kindern eine Smartwatch, unter anderem eine Enox Safe-KID-One, um sich ein wenig Ruhe in Bezug auf die Sicherheit ihres Kindes zu verschaffen. Aber wie sich herausgestellt hat, könnten evtl. fremde Personen auf die GPS Ortung von der Enox Uhr zugreifen.

Die Uhr verfügt auch wie bei den Erwachsenen Smartwatches von Apple, Huawei, Samsung und Co. Über eine SIM-Karte, einen eingebauten Lautsprecher und einen eingebauten Mikrofon, damit die Eltern mit ihrem Kind kommunizieren können. Hierbei kann bzw. muss man die vorgelisteten Personen manuell erstellen und einstellen, damit das Kind überhaupt mit jemanden Kontakt aufnehmen kann.

Kinder-Smartwatch
YouTube Screenshot

Des weiteren verfügt die Uhr über eine GPS Funktion, mit der man einen geografischen Zaun um das Kind herum aufstellen kann und die personalisierten Kontakte eine Benachrichtigung erhalten, wenn das Kind den auserwählten Bereich verlässt.  Mit einer App können Eltern auch die Route ihres Kindes der letzten 30-60 Minuten verfolgen.

In diesem Zusammenhang handelt es sich um besonders sensible Daten die unverschlüsselt bleiben müssen, damit Eltern die Kontrolle zu Ihrem Kind ermöglicht werden kann.

Die Kinder-Smartwatch kann seinen Sinn und Zweck leider auch zum Nachteil umsetzen!

Die Europäische Kommission hat diese Kinder-Smartwatch für besonders gefährdet eingestuft und die Gefahr der Enox Safe-KID-One mit diesen Worten beschrieben:

Die mobile Anwendung, die die Uhr begleitet, kommunizierte unverschlüsselt mit ihrem Back-End-Server, und der Server ermöglicht den nicht authentifizierten Zugriff auf Daten. Infolgedessen können die Daten wie standortverlauf, Telefonnummern und Seriennummern leicht abgerufen und geändert werden. Ein böswilliger Benutzer kann Befehle an jede Uhr senden, die ihn dazu veranlasst, eine andere Nummer seiner Wahl anzurufen, er kann mit dem tragenden Kind kommunizieren oder das Kind über GPS lokalisieren.“

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