Durchschnittspreis für Handys weltweit gestiegen

Was geben Nutzer weltweit im Durchschnitt für ein Handy aus? Warum sind die Preise für Smartphones weltweit gestiegen? Wir haben die Antworten.

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Immer mehr steigen die Preise für Smartphones nach oben. Neben Herstellern wie Apple und Samsung bieten jetzt auch Google und Huawei Premiumhandys, die ebenfalls nah an die 1000-Euro-Marke herankommen. Das iPhone X kostet in Deutschland 1149 Euro.

Durchschnittlich 363 US-Dollar für ein Handy

Im letzten Quartal 2017 erreichte der globale Verkauf von Smartphones 397 Millionen Geräte, eine Steigerung von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im Nahen Osten und Afrika stieg die Nachfrage mit einem um acht Prozent. In Mittel- und Osteuropa gab es ein Wachstum von sieben Prozent. „Der durchschnittliche globale Verkaufspreis von Smartphones (ASP, Average Sales Price) stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um zehn Prozent auf 363 US-Dollar, die bisher höchste vierteljährliche Wachstumsrate,“ lässt das Marktforschungsinstitut GfK mitteilen.

Smartphone-Verkäufe
4Q 2016 vs.
4Q 2017

Verkaufte Geräte (in Millionen)

Verkaufswert (in Milliarden US-Dollar)

4Q16

4Q17

Veränderung
zum Vorjahr
in %

4Q16

4Q17

Veränderung
zum Vorjahr
in %

Westeuropa

38,3

37,0

-3%

16,1

18,8

17%

Mittel- und Osteuropa

22,6

25,2

7%

5,4

6,9

28%

Nordamerika

58,7

62,0

6%

27,4

28,5

4%

Lateinamerika

33,1

35,0

6%

10,0

11,2

12%

Naher Osten und Afrika

42,6

46,2

8%

10,6

10,9

3%

China

118,4

114,7

-3%

36,6

43,0

17%

Industrieländer Asien

20,3

18,5

-9%

13,9

13,2

-5%

Schwellenländer Asien

58,9

58,6

-1%

10,1

11,5

14%

GLOBAL

393,9

397,2

1%

130,1

144,0

11%

Quelle: GfK Point of Sales (POS) Measurement-Daten in 75 Märkten, monatliche Daten bis Ende November 2017, plus wöchentliche Daten bis 31 Dezember 2017. Die Prozentangaben sind gerundet.

(Quelle: gfk.com)

Arndt Polifke, Global Director für Telekommunikation bei GfK, kommentiert: „Der Nachfragezuwachs bei Smartphones ist bereits vier Quartale in Folge nur noch leicht im Plus und stieg im vierten Quartal 2017 um nur ein Prozent auf 397 Millionen Geräte. Der Umsatz legte jedoch im Vergleich zum Vorjahresquartal um elf Prozent zu, was für eine solch ausgereifte Technologiekategorie ein außergewöhnliches Wachstum darstellt. Dies basiert auf der Verbreitung von Smartphones mit größeren und randlosen Displays, die Verbraucher dazu veranlasste, teurere Geräte zu kaufen.“

Rückgang in Asien

In Asien hingegen wurden weniger Smartphones verkauft. So wurden in den asiatischen Schwellenländern im vierten Quartal 58,6 Millionen Smartphones verkauft und damit ein Prozent weniger als im Vorjahresquartal.In Indien lag das Minus bei drei Prozent.

Smartphone-Verkäufe
2016 vs. 2017

Verkaufte Geräte (in Millionen)

Verkaufswert (in Milliarden US-Dollar)

2016

2017

Veränderung
zum Vorjahr
in %

2016

2017

Veränderung
zum Vorjahr
in %

Westeuropa

131,0

125,6

-4%

53,5

56,0

5%

Mittel- und Osteuropa

78,0

85,2

9%

16,8

21,2

26%

Nordamerika

198,2

201,3

2%

82,9

84,0

1%

Lateinamerika

105,9

115,8

9%

30,9

36,8

19%

Naher Osten und Afrika

168,9

176,5

4%

42,1

41,5

-1%

China

448,5

454,4

1%

133,1

152,3

14%

Industrieländer Asien

72,9

68,5

-6%

46,1

44,2

-4%

Schwellenländer Asien

214,5

232,7

8%

34,5

42,7

24%

GLOBAL

1.417,9

1.460,0

3%

439,9

478,7

9%

Quelle: GfK Point of Sales (POS) Measurement-Daten in 75 Märkten, monatliche Daten bis Ende November 2017, plus wöchentliche Daten bis 31. Dezember 2017. Die Prozentangaben sind gerundet.

(Quelle: gfk.com)

Rückgang bei den Smartphone-Verkäufen gab es auch in den asiatischen Industrieländern. Im vierten Quartal 2017 wurden hier 18,5 Millionen Geräte verkauft ein Rückgang von neun Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, während in Südkorea ein Rückgang von 21 Prozent zu verzeichnen war.

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