Nutzer und Investoren strafen Facebook und Twitter weiter ab

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Facebook und Twitter löschen nach bestem Können gefälschte Accounts. Das ist eine wichtige Aufgabe vor den Kongresswahlen in den USA. Das Löschen der gefälschten Accounts, deren Spuren nach Russland führen, soll das schlechte Image retten. Auch die Werbespots mit Entschuldigungen beeindrucken jedoch weder Investoren noch die Nutzer.
Die Facebook-Aktie geht in den Sinkflut und die Zahl der Nutzer sinkt kontinuierlich. Datenmissbrauch, Fake-Accounts, Fake-News, zahlreiche Gerüchte über Manipulationen machen derzeit Facebook richtigen Kopfzerbrechen. Der Internet-Riese spürt langsam Youtube im Nacken und von einer Konkurrenz mit Google, die immer Nummer eins bleibt, kann es nur träumen.
Der Konzern hat nicht nur fast ein Viertel seines Wertes verloren. Viel schlimmer ist es, dass die Zahl der Besuche auf der Webseite sich fast halbiert hat. Während sich der Internet-Riese vor zwei Jahren mit 8,5 Milliarden Besuchen über einen sicheren zweiten Platz im Ranking der meistbesuchten Seiten verfügte, zahlen heute die Marktforscher von SimilarWeb nur 4,7 Milliarden Besuche.
FACEBOOK VERLIERT VOR ALLEM JUNGE NUTZER

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Facebook zeigt sich gegenüber diesem extremen Rückgang gelassen und betrachtet den Zustand offenbar nicht dramatisch. Bei diesen Zahlen handelt es sich nämlich nicht um Smartphone-Nutzer, die Facebook-App verwenden. Der Konzern feiert sogar die immer mehr werdenden Besuche durch Smartphone-Nutzer.
Facebook verliert jedoch vor allem seine jungen Nutzer und mehrere Besuche durch Smartphone-Nutzer macht den Konzern gegenüber Youtube nicht stark. Wahrend Facebook vor allem in westlichen Ländern stagnierende und rückläufige Zahlen hinnehmen muss, wächst die Plattform Youtube stark. Laut Experten kann die Plattform im Bereich der klassischen Besucher über den Browser binnen zwei bis drei Monaten Facebook überholen.
VERSPÄTETE MASSNAHMEN HELFEN TWITTER NICHT
Auch Twitter erlebt schwierige Zeiten. Der Kurnachrichtendienst hat im zweiten Quartal dieses Jahres eine Million Nutzer verloren. Das Unternehmen kann nicht davon ausgehen, dass die derzeitigen 335 Millionen Nutzer Treue zeigen werden. Das war und ist ein großes Problem für die Investoren und so verzeichnet der Konzern einen Verlust von mehr als 18 Prozent. Alle Maßnahmen gegen gefälschte Accounts und Hassbotschaften bleiben dabei wirkungslos.

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