Samsung verdient mehr am iPhone X als an Galaxy S8

Samsung verdient mehr am iPhone X mehr als am Galaxy 8. Grund dafür sind die OLED-Displays, die Apple von Samsung bezieht.

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Gerade auf dem Markt für Smartphones sind Apple und Samsung erbitterte Gegner. Hier versuchen sich die zwei Giganten der Branche mit Innovation und Technik zu überbieten. Das zukünftige Flaggschiff von Apple, das iPhone X,  entpuppt sich als goldene Melkkuh für Samsung. Und das nicht nur, weil Apple für Konkurrent sorgt.

Bei dem iPhone X ist Apple auf Samsung angewiesen. Nur der koreanische Konzern ist in der Lage, OLEDs mit einer so hohen Qualität millionenfach herzustellen. Einem Bericht von „giga“ unter Berufung auf „IHS Market“ zufolge zahlt Apple für jede Einheit 92, 85 Euro. Im nächsten Jahr werde sogar eine vierfasche Steigerung der Lieferung ausgestellt.

Kurz: In zwei Jahren würde Samsung damit nur mit der Produktion von OLED-Displays für das iPhone X bis zu 18,5 Milliarden Euro verdienen. Samsung ist mit über 90 Prozent Marktanteil bei der Produktion von OLED-Displays absoluter Marktherrscher.

Samsung verdient mit iPhone X mehr als mit eigenem Galaxy S8

Wenn die Nachfrage nach dem iPhone X weiterhin so hoch bleibt, wird Samsung damit mehr verdienen als mit dem hauseigenen Galaxy S8. Experten prophezeihen für diesen Fall, dass Samsung mit der Display-Produktion für das Apple- Gerät 4 Milliarden mehr verdienen wird als mit dem eigenen Flaggschiff.

Apple will sich von Abhängigkeit von Samsung lösen

Apple ist sich seiner Abhängigkeit von Samsung bewusst. Experten zufolge will sich Apple in Zukunft auch von anderen Herstellern beliefern lassen. Einem Bericht der südkoreanischen Wirtschaftszeitung “The Investor” zufolge will Apple  zwischen 1,5 und 2,3 Milliarden Euro in LGs OLED-Sparte investieren, um die Abhängigkeit von Samsung in Zukunft zu reduzieren.

LG könnte mit der Produktion erst ab Anfang 2019 beginnen. Bis dahin aber bleibt die absolute Abhängigkeit von Samsung. Abzuwarten ist auch, ob LG bis dahin die Qualität und Produktionsmenge seines Konkurrenten erreichen wird. Denn das war der Grund, warum der Hersteller des iPhone zu seiner Konkurrenz gehen musste.

(Foto: apple.com)

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