Smart Home-Markt wächst auf 640 Millionen Geräte

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Nach einer Studie wird der globale Smart Home-Markt 2018 im Vergleich zum Vorjahr wohl um nahezu ein Drittel wachsen. Bis Ende dieses Jahres werden diversen Hersteller demzufolge über 640 Millionen Geräte verkauft haben. Vor allem Sprachsteuerung wird unter den Anwendern immer beliebter.

In vier Jahren soll die jährliche Verkaufszahl von Smart Home-Geräten sich auf etwa 1,3 Milliarden Geräte belaufen. Laut „Smart Home Device Monitor“ des Marktforschungsunternehmens IDC wird der weltweite Smart Home-Markt im Jahr 2018 in absehbarer Zeit etwa um 31 Prozent auf 643,9 Millionen verkaufte Smart-Home-Geräte anwachsen.

Das bedeutet, dass mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von über 20 Prozent im Jahr 2022 voraussichtlich bereits rund fast 1,3 Milliarden Geräte ihren Weg in die Haushalte finden. Durchschnittlich würde somit mehr als jeder sechste Weltbürger ein Smart Home-Gerät besitzen.
Die am schnellsten wachsende Kategorie mit einer Wachstumsrate von 39,1 Prozent werden laut den Marktforschern wohl smarte Lautsprecher wie Amazon Echo oder Google Home sein.Das bedeutet eine starke Belebung vom Smart Home-Markt.

Smarte Lautsprecher als drittgrößter Bereich am Smart Home-Markt

YouTube Screenshot

Während in diesem Jahr die Grenze von 100 Millionen Geräten überschritten werden könnte, sollen in vier Jahren bereits 230 Millionen smarte Speaker (teils virtuelle) verkauft werden. Aber auch intelligente Türsprechstellen, Beleuchtung, Thermostate, und Security-Systeme werden immer begehrter.

Amazon Echo und ULE-basierte Produkte lassen den Markt wachsen
Aufgrund der enormen Wachstumsrate werden smarte Lautsprecher im Jahr 2022 voraussichtlich der drittgrößte Bereich am Smart Home-Markt sein. Es gibt immer mehr Anbieter, die Produkte entwickeln, die mit Amazons Alexa oder Google Assistant kompatibel sind.

Sprachassistenten wie Siri, Cortana und Bixby werden ebenfalls immer beliebter. Dazu kommen weitere Lösungen, die sprachbasierte Smart-Home-Anwendungen möglich machen. Zum Beispiel lassen sich Sprachbefehle über den Funkstandard Ultra-Low Energy (ULE) übermitteln, sodass damit letztlich das Smart Home über die Sprache gesteuert werden kann.

Ein anderer Vorteil von ULE ist, dass der Standard als besonders sicher gilt und dass sich von der ULE Alliance zertifizierte Smart-Home-Produkte über Herstellergrenzen hinweg kombinieren lässt.

Auf diese Weise können beispielsweise bereits heute entsprechende Produkte der Deutschen Telekom wie Wandtaster und Tür-/Fensterkontakte mit den FRITZ!-Produkten von AVM und Bewegungsmelder kombiniert werden. Panasonic bietet auch ULE-Smart-Home-Produkte für den Smart Home-Markt an.

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