Smartphone wird immer öfter zum Einkaufen genutzt

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Immer mehr wird das Smartphone zum Einkaufen genutzt.  Inzwischen ist das Online-Shopping in Deutschland beliebter als das Einkaufen im Laden, stellt der Digitalverband Bitkom mit einer Befragung fest. Bei der Befragung hatten 96% aller Internetnutzer angegeben über 14 Jahren angegeben,  in den vergangenen 12 Monaten online eingekauft zu haben. Jeder Dritte von ihnen bevorzugt den Einkauf per Mausklick, während 21 Prozent lieber ins Ladengeschäft gehen. 46 Prozent haben keine klare Präferenz.

 

Bessere Produktauswahl, transparenten Preise und hoher Verbraucherschutz

Transparente Preise, eine größere Produktauswahl, kurze Lieferzeiten und ein hoher Verbraucherschutz in Deutschland sorgten dafür, „dass der Einkauf per Mausklick an Beliebtheit gewinnt – gerade auch jetzt zur Weihnachtszeit“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder:

 

Smartphone als Shoppingbegleiter

2014 war es noch jeder Fünfte (20 Prozent), der sein Handy zum Einkaufen genutzt hat. Laut Bitkom ist es inzwischen fast jeder Zweite (46 Prozent). Bei den 14- bis 29-Jährigen kaufen bereits drei von vier Befragten (76 Prozent) mit dem Smartphone ein.

Das Handy wird auch für Vergleiche genutzt. 9 von 10 Smartphone-Shoppern holen sich mit ihrem mobilen Begleiter zumindest gelegentlich Kaufanregungen oder recherchieren zu einem Produkt (93 Prozent). 87 Prozent vergleichen per Smartphone Preise und 84 Prozent lesen regelmäßig oder manchmal Bewertungen, so Bitkom.

 

Nachholbedarf beim Einkauf mit Smartphone

Der Branchenverband enthüllt auch, dass es beim Shopping mit dem Handy noch viel zu tun gibt. So hat es bei acht von zehn Smartphone-Shoppern (79 Prozent) bereits einen Kaufabbruch am Smartphone gegeben. Drei von zehn Befragten (29 Prozent) verlassen den Warenkorb sogar häufiger. Als Grund nannte die Befragten etwa eine schlechte Internetverbindung (49 Prozent), Schwierigkeiten beim Bezahlvorgang (43 Prozent), eine wenig nutzerfreundliche Webseite (42 Prozent) oder ein Fehler auf der Webseite (32 Prozent). Zudem vermissten 37 Prozent der Befragten die bevorzugte Bezahlmöglichkeit, 32 Prozent hatten letztlich nicht genug Vertrauen in den Anbieter.

 

Einkaufen auch über Soziale Medien

Den Händlern sei deswegen geraten, auch die Sozialen Medien im Blick zu behalten. „Zwei Drittel (63 Prozent) all jener 943 Befragten, die soziale Netzwerke nutzen, haben hier schon einmal eine Kaufanregung bekommen und deshalb ein Produkt gekauft. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 83 Prozent,“ gibt der Branchenverband Bitkom bekannt.

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