Trojaner “Loapi” zerstört Handys

Der Software-Hersteller Kaspersky warnt vor dem Trojaner "Loapi." Die Schadsoftwaren kann Smartphones mit dem Betriebssystem Android zerstören.

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Besitzer von Handys mit dem Betriebssystem Android sollten vorsichtig sein. Ein Trojaner mit dem Namen „Loapi“ kann massive Schäden auf Android-Geräten verursachen. Die Schäden können sogar so weit gehen, dass auch die Hardware von Smartphones beschädigt werden kann. Die Schadsoftware wurde Sicherheitsexperten der russischen Softwarefirma Kaspersky entdeckt.

Loapi kann etwa mit verschiedenen Schadfunktionen zu einem Überhitzen des Smartphones führen. Auf infizierten Geräten wird nach der Kryptowährung Monero geschürft, zudem werden die Smartphones Teil eines Botnets, das für Distributed Denial of Service (DDoS) Attacken genutzt werden kann. Zudem kann die Malware den Nutzer bei Bezahldiensten anmelden und teure SMS versenden. Auch können die Angreifer mit Loapi den gesamten Web-Traffic  ausspionieren und sogar umleiten.

Der Trojaner ist über das Playstore nicht zu bekommen. Der Nutzer muss schon seinen Dienst dafür leisten, damit Loapi auf dem eigenen Handy landet. Auch wenn die Schadsoftware auf dem Gerät ist, muss die App nicht viel Schaden anrichten. Erst wenn die App Administrationsrechte gewährt bekommt, kann der Schaden große Ausmaße erreichen.

 

Wie schützt man sich vor Loapi

Um sich vor Lopai zu schützen, musst du nur gewissen Grundsätzen folgen. Das bedeutet, keine App zu installieren, die nicht von offiziellen und seriösen App-Marktplätzen stammt. In Google Play etwa werden die Apps auf Malware geprüft. Zudem sollte man Apps dann installieren, wenn sie auch wirklich benötige.

 

Hier sind weitere Tipps, die dein Handy vor Schadsoftware schützen:

  • Apps sollten immer auf dem aktuellen Stand sein
  • Displaysperre einrichten
  • Deaktiviere das automatische Speichern von Passwörtern
  • Einwählen ins ungesicherter öffentliche WLAN sollte vermieden werden
  • Öffne nicht jeden Anhang und folge nicht jedem Link
  • Persönliche Informationen wie Kontonummer oder Passwörter solltest du nicht auf deinem Smartphone speichern
  • Glaube keinen Angeboten, die zu gut sind, um wahr zu sein.

 

Fazit

Smartphines mit dem Betriebssystem von Android sind besser geschützt als man glaubt. Denn sollte eine Sicherheitslücke bekannt werden, veröffentlicht Google in der Regel ein entsprechendes Update. Zudem gibt es auch Antivirenprogramme, die ebenfalls von Schadsoftware schÜber das Playstore ist die Malware nicht zu bekommen. Der Nutzer muss schon seinen Dienst dafür leisten, damit Loapi auf dem eigenen Handy landet. Auch wenn die Malware auf dem Gerät ist, muss die App nicht viel Schaden anrichten. Erst wenn die App Administrationsrechte gewährt bekommt, kann der Schaden große Ausmaße erreichen.

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