Vertrauen in Künstliche Intelligenz oft höher als in Menschen

Schon jetzt sind wir auf künstliche Intelligenz (KI) angewiesen. Unser Smartphone findet für uns die günstigste Verkehrsstrecke oder man hört im Radio ein besonderes Stück und das Smartphone nennt Titel und Interpreten. In Zukunft wird KI eine noch größere Rolle spielen.

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Künstliche Intelligenz (KI) gehört mittlerweile zu den größten Zukunfstvisionen. Ob Handy, Auto oder Maschine, die Zukunft gehört der künstlichen Intteligenz. Im gewöhnlichen Alltag ist das nicht mehr wegzudenken. Allein deshalb ist die Entscheidung für ein Handy mit Vertrag ist keine schlechte Idee.

Sucht man der besten Verkehrsroute, einer schnellen Online-Übersetzung oder der Auswahl einer neuen Serie, die einem gefallen könnte – im Alltag sind Dienste, die auf künstlicher Intelligenz basieren, schon jetzt weit verbreitet. Man kann sehr schnell mit seinem Smartphone eine App aktivieren, die die gewünschten Informationen für uns findet.

Keine Angst vor KI

Eine Angst vor eigenständig entscheidenden elektronischen Gerät scheint es aber nicht zu geben. Eine Mehrheit der Bundesbürger würde KI sogar in bestimmten Situationen für sich entscheiden lassen, haben Experten herausgefunden.

So geben 15 Prozent an, sie würden eher die Entscheidung einer KI akzeptieren als die eines Menschen, wenn es um die Beantragung eines Kredits bei der Bank geht, so das Ergebnis einer einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage unter 1.006 Bundesbürgern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Demnach geben 15 Prozent an, sie würden eher die Entscheidung einer KI akzeptieren als die eines Menschen, wenn es um die Beantragung eines Kredits bei der Bank geht. 10 Prozent würden sich sogar vor Gericht zum Beispiel nach einem Verkehrsunfall lieber einer KI als einem menschlichen Richter stellen.

9 Prozent würden dagegen die Frage nach einer Gehaltserhöhung lieber von einer KI als von ihrem Chef entscheiden lassen und ebenso viele halten die Entscheidung einer KI bei einem Streit mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin für sinnvoll, wenn man sich zum Beispiel über eine größere Anschaffung nicht einigen kann.

Wenige lehnen Künstliche Intelligenz ab

Künstliche Intelligenz

Nur etwa 3 von 10 (29 Prozent) der Befragten können sich für keine dieser Beispiel-Situationen vorstellen, sich einer KI anzuvertrauen. Insgesamt würden damit 6 von 10 Bundesbürgern (58 Prozent) zumindest in bestimmten Situationen eine KI-Entscheidung der eines Menschen vorziehen, nur 4 von 10 (40 Prozent) lehnen dies grundsätzlich ab.

„Künstliche Intelligenz hat ein enormes Potenzial, unser Leben zu verbessern – etwa im Gesundheits- und Bildungswesen oder in der Verwaltung. Sie bietet große Chancen für Unternehmen und hat bereits heute eine erstaunlich hohe Akzeptanz in der Bevölkerung. Dabei sollte der Grundsatz gelten, dass bei zentralen Entscheidungen ein Mensch das letzte Wort hat und die Künstliche Intelligenz ihn dabei unterstützt“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

„In anderen Ländern wird mit hohem, auch finanziellem Aufwand die KI-Forschung vorangetrieben. Wir müssen hierzulande alles tun, um das Potenzial von KI für die digitale Gesellschaft bestmöglich zu nutzen und gleichzeitig die vielen offenen rechtlichen und ethischen Fragen klären.“

Der Branchenverband Bitkom sieht in der Künstlichen Intelligen eine Schlüsseltechnologie, sowohl im täglichen Leben als auch bei der Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Wirtschaft.

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